Fenstersanierung im Bestand: Wie OIB-Richtlinie 6, U-Werte und die Förderkulisse Österreichs Austauschtempo bestimmen
Die thermische Sanierungsrate ist auf 0,9 Prozent gesunken, der Fenstermarkt schrumpft, und der Sanierungsbonus ist ausgeschöpft. Ein Lagebericht zur österreichischen Fenstersanierung zwischen baurechtlichen Mindestanforderungen und Förderrealität.
Österreichs Gebäudebestand altert schneller, als er saniert wird. Während die OIB-Richtlinie 6 mit klaren U-Wert-Grenzen den technischen Rahmen für jeden Fenstertausch absteckt und die Förderkulisse rund um den Sanierungsbonus zeitweise bis zu fünfstellige Zuschüsse mobilisierte, ist die thermische Sanierungsrate der Gebäudehülle auf nur noch 0,9 Prozent zurückgefallen. Gleichzeitig schrumpfte der heimische Fenstermarkt 2023 deutlich, besonders im Einfamilienhaus-Segment. Dieser de-AT-Report ordnet die nationalen Fakten ein: die baurechtlichen Mindestanforderungen an den Uw-Wert, die Höhe und die Bedingungen der Bundesförderung, die Marktentwicklung und die Lücke zwischen Ist-Sanierungsrate und dem für die Klimaneutralität 2040 nötigen Pfad.
Dieser Branchenreport (7 Kapitel) analysiert Markt, Recht, Förderung, Technik und Praxis — mit 11 belegten Quellen.